Archiv für März 2011

Wir brauchen Fusion – eher schneller, als langsamer

Wir brauchen Fusion. Und zwar die „kalte“. Ich bin mir nicht wirklich sicher, was von den verlinkten Inhalten zu halten ist, aber geil wäre es alle male, wenn das wirklich funktioniert.

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Traumberufe

Warum will man nach dem Abitur überhaupt studieren? Warum sollte man das wollen? Wie ich festgestellt habe, wollen das überhaupt nicht alle. Es gab auch bei uns einige Leute, die nach dem Abitur eine Ausbildung angefangen haben.

Den meisten wird es zwar geläufig sein, aber Geld ist nicht der wichtigste Antrieb zu arbeiten. Was soll ich auch den ganzen Tag meine „wertvolle“ Zeit mit Arbeit verschwenden, wenn ich ebenso gut den ganzen Tag Computerspiele spielen könnte? Wäre da nicht die Sache mit dem Geld. Es gibt einige Dinge, für die braucht man in unserer Gesellschaft einfach Geld. Nahrung zum Beispiel. Es hat nicht mehr jeder seinen eigenen Grund und Boden von dem er autark leben kann. Spezialisierung nennt man das. Und eigentlich will man ja nicht das Geld, sondern glücklich sein. Was auch immer das ist.

Was wäre denn besser, als für seine Leidenschaft auch noch bezahlt zu werden? Sonst brächte man ja noch irgendeinen Ausgleich zu seinem langweiligen Job.

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Gottlose Physiker

Auch wenn dieses Bildchen von XKCD doch irgendwie Recht hat, so ganz getrennt sind die Forschungsfelder ja nicht.

Purity by XKCD

»Purity« von xkcd.com, CC-BY-NC

Jetzt durfte ich das neue Wort “sociophysics” lernen. Immer diese gottlosen Physiker. Ich fand ja die Idee, statistische Physik auf Bakterien-Populationen anzuwenden schon komisch genug.

Spaß beiseite. Dynamische Systeme sind schon irgendwie cool.

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ElRep Phase 3

Der ElRep hat es geschafft, nach einer Pause mit experimentellen Formaten, wirklich gut in die dritte Phase zu starten: Die erste Folge ist raus. ElRep steht hierbei für „Elektrischer Reporter“, nicht etwa für einen Spanischen Rapper. Der ElRep ist eine Bewegbildsendung über neue Kommunikations-Technologien und vor allem deren Auswirkung auf die Gesellschaft. Länge einer Sendung: Bis einschließlich zweiter Staffel um die 10, ab dritter Staffel scheinen es um die die 15 Minuten zu sein. Die ersten beiden Staffeln sind durchaus noch sehenswert und informativ. Alles noch frei verfügbar auf der Homepage, auch als Podcast. Die dritte Staffel wird bald auch im Fernsehen ausgestrahlt, falls noch jemand von Euch solch ein unflexibles Medium nutzt.

Die Darstellung von Themen rund um Überwachung und Datenschutz mag für den einen oder die andere etwas sehr schwarzmalerisch wirken, inhaltlich ist alles aber echt top. Mir gefällt auch der Stil, z.B. sehr altes Bildmaterial in diesen neuen Kontext zu bringen oder das Internet „auszudrucken“ und in die Gegend zu hängen, wie bei der neusten Ausgabe.

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Instant Messaging

Wie der ein oder andere von euch bestimmt weiß, habe ich eigentlich immer, wenn mein Rechner an ist, auch Instant Messaging (IM) laufen. Ich mag IM. Was genau das ist, werden sich vielleicht die anderen fragen.

IM ist eine Kommunikationsform, die ich irgendwo zwischen Telefonat und E-Mail ansiedeln würde: Man ist direkt miteinander in einem Netzwerk verbunden und kann annähernd in Echtzeit kurze Textmitteilungen austauschen. Was das IM vom „gewöhnlichen“ Chat unterscheidet: Für gewöhnlich wird für jede Verbindung eine getrennte, private Unterhaltung gestartet – viele IM-Dienste erlauben auch Gruppen-Chats. Man muss jedoch nicht permanent die Aufmerksamkeit auf die Unterhaltungen richten, manchmal ziehen sich diese Unterhaltungen einfach neben der normalen Arbeit bzw. Freizeit über den ganzen oder halben Tag hin. Man kann sich Zeit nehmen, Antworten zu formulieren oder Gedanken ordnen.

Es gibt verschiedene Dienste, die dieses Prinzip von IM umsetzen. Zu den bekanntesten zählen ICQ, Windows Live Messenger (ehemals MSN), Yahoo! Messenger, Google Talk, Facebook Chat und der Plauderkasten der VZ-Netzwerke. Skype implementiert auch IM-Funktionalität, diese ist aber eigentlich nicht die Haupt-Funktion.

An den meisten IM-Diensten stört mich, dass beide Kommunikationsteilnehmer zwingend einen Account bei diesem einen bestimmten Anbieter benötigen. Viel besser wäre es doch, wenn IM unabhängig vom Anbieter funktionieren würde. So wie ich auch mittels Freenet.de E-Mails von Web.de- oder GMail-Nutzern empfangen kann. Ich sehe vor allem deshalb ein Problem darin, weil die Dominanz eines Anbieters doch recht regional ist: Während in Deutschland viele Leute ausschließlich ICQ benutzen, wird in anderen Ländern eher Windows Live Messenger oder Yahoo! benutzt. Das ist meiner Meinung nach nicht optimal. Weiterhin liegen die Protokolle der meisten IM-Dienste nicht offen. Dadurch ist man mehr oder weniger gezwungen, das IM-Programm des Anbieters zu verwenden, auch wenn es einem nicht unbedingt gefällt. Es gibt auch alternative Clients, aber die haben oft das Nachsehen, wenn sich am Protokoll etwas ändert.

Diese gesamte Idee, das IM vom Anbieter unabhängig zu machen ist nicht neu. Im Jahr 2004 wurde das vormals Jabber genannte Protokoll von der Internet Engineering Task Force als offizieller Standard mit der Bezeichnung Extensible Messaging and Presence Protocol, kurz XMPP, verabschiedet. Darin ist vorgesehen, dass es verschiedene Anbieter gibt, jeder mit einer eigenen Nutzerbasis, die untereinander aber Kommunikation erlauben.

Eine Implementierung davon ist Google Talk, aber auch der GMX/WEB.de-Messenger, sowie Facebook Chat und der Plauderkasten der VZ-Netzwerke setzen XMPP um. Bei den letzten beiden wird leider von den Anbietern (noch) nicht gestattet, die Kommunikation mit anderen Anbietern aufzunehmen. Man bleibt also wieder in einem mehr oder weniger beschränkten Nutzerkreis gefangen.

Was jedoch mit allen XMPP-Implementierungen möglich ist: Die Verbindung zum Anbieter über das Programm seiner Wahl oder einem Web-Dienst aufzubauen. Einzige Bedingung: das Programm muss selbst auch XMPP verstehen und davon gibt es einige. Das Programm meldet sich dann mittels Jabber Identifier (JID, trotz der Umbenennung heißt das immer noch so) und Passwort beim Anbieter an. Die JID sieht aus wie eine E-Mail-Adresse (benutzer@anbieter.tld) und ist damit schon einmal einfacher zu merken, als z.B. eine Nummer. Weiterhin erlaubt das Protokoll direkt über das IM-Programm einen Account bei seinem Wunsch-Anbieter zu erzeugen – so dieser es denn gestattet.

Es gibt verschiedene quelloffene Programme, die Jabber (das spricht sich immer noch besser, als XMPP) als Server implementieren. So kann jeder, der es möchte, seinen eigenen Jabber-Dienst anbieten. Das wird vor allem von Universitäten und einigen Unternehmen für die eigenen Studenten bzw. Mitarbeiter, aber auch von Vereinen und Privatpersonen als öffentliche Server umgesetzt. Jabber bietet noch andere Funktionen, die es – meiner Meinung nach – allen anderen Protokollen überlegen macht.

Einen sehr guten Einstieg in Jabber bietet die Seite einfachjabber.de. Dort gibt es auch gleich Anleitungen, wie man einen geeigneten Client für sein Betriebssystem (auch diverse Mobil-Systeme) installiert und einrichtet, und eine Möglichkeit bei einigen kleineren Anbietern direkt einen Account anzulegen.

Übertreibe ich die Vorteile? Bist du schon bei Jabber? Warum hast du es noch nicht ausprobiert?

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Alternative zu dunkler Energie

Ich mag ja die Vorstellung von dunkler Materie und dunkler Energie nicht. Es sind einfach überhaupt keine eleganten Konzepte. Es sind Erklärungsversuche für Beobachtungen. Zumindest was die dunkle Energie angeht, bin ich jetzt auf eine recht plausible alternative Erklärung für die Expansiongeschwindigkeit des Universums gestoßen. In die Mathematik dahinter bin ich selbst noch nicht eingestiegen, vielleicht mag ja der ein oder andere Astronom, Relativitäts-Theoretiker oder Differentialgeometer diesen Part übernehmen.

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Treffen sich Mars und Erde

Treffen sich Mars und Erde. Fragt die Erde: „Hallo, wie geht’s?“ Antwortet der Mars: „Ja, ganz gut! Und selbst?“ – „Nicht so gut. Ich habe gerade Homo Sapiens“, antwortet die Erde. Dazu meint der Mars: „Macht nichts. Das geht vorüber, hatte ich auch einmal.“

Frei nach diesem Motto haben sich vor ein paar Jahren einige Wissenschaftler und Künstler zusammengetan und eine Film-Dokumentation gemacht: The Future Is Wild. Darin wird eine mögliche Entwicklung der Erdgeschichte für die Zukunft dargestellt – ohne den Menschen. Die Evolution schreitet voran und es entstehen neue Arten. Dabei wurden auch klimatische Veränderungen miteinbezogen, die durch geologische Veränderungen hervorgerufen werden. Insgesamt handelt es sich im englischen Original um 13 Episoden aus drei verschiedenen Epochen: 5, 100 und 200 Millionen Jahre in der Zukunft. Pro Epoche sind es vier Episoden à 30 Minuten und zusätzlich eine einleitende Übersicht. In der Deutschen Fassung ist es zu je einer Episode pro Epoche geschnitten und leicht gekürzt. Es dauert ziemlich lange alles anzuschauen, aber vielleicht macht ja die Einleitung Lust auf mehr.

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Die Macht der Evolution

Eine schöne Vorstellung: Höflichkeit ist vielleicht kein reiner Selbstzweck sondern Energieoptimierung für die gesamte Gruppe.

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Hilfe: Mein Hirn frisst mich auf!

Was dem einen sein Euter, ist dem Menschen sein Hirn.

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Wir brauchen mehr Wachstum …

… ,  sonst verlieren so viele Menschen ihren Job. Ein Mensch ohne Arbeit ist ja schließlich kein Mensch. Es gibt schlussendlich keine Alternative. Wir müssen das Wirtschaftswachstum erhöhen, damit es allen besser geht. Wirtschaft ist schließlich die „Gesamtheit aller Einrichtungen und Tätigkeiten zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse an Gütern und Dienstleistungen“[Quelle]. Wer sollte das nicht wollen?

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